Aus dem Tagebuch von PHILANTHROPIE - Teil 4

15.01.2010

Mareike Emde aus dem Team Philanthropie von der Hochschule Bremerhaven zieht ein Jahr nach der Teilnahme am GENERATION-D-Finale der ersten Runde ein Fazit.

Nichts ist beständiger als der Wandel...

... und was könnte spannender sein, als mit der Veränderung zu gehen?

Ein Jahr ist es bereits her, dass auch unser Projekt "Kleine Schritte" in Berlin prämiert worden ist. Das von uns konzipierte Wahlpflichtfach, welches soziales Engagement von Studenten im Rahmen der Aktionsforschung im Studium Generale einbettet, wurde nun zum ersten Mal durchgeführt.

Was ist zwischenzeitlich passiert?

Nach einem relativ zügigen Pilotstart, haben wir durch das Feedback der teilnehmenden Studierenden, unserem Partner "Rückenwind für Leher Kinder e.V." und den kontinuierlichen Berichten der Dozentin ein Bild davon erhalten, wie man die Zusammenarbeit und unser Konzept in Zukunft noch verbessern kann. Die Dozentin für unser Wahlpflichtfach hat nach der ersten Durchführung eine Stelle im Ausland gefunden, so dass wir momentan wieder auf der Suche nach geeigneten und begeisterten Lehrbeauftragten sind.

Welche neuen Möglichkeiten haben sich für uns ergeben?

Unser Projektteam und der betreuende Professor sind der Meinung, dass wir gerade jetzt nicht aufhören sollten, unseren Visionen zu folgen. Aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man ja bekanntlich schöne Dinge bauen. Geschenkt werden uns zwei Semester, in denen wir erneut im Rahmen unseres Regelstudiums unsere persönlichen Ambitionen mit unseren akademischen Lernzielen vereinen. 

Was haben wir uns zum Ziel gesetzt?

Nicht nur die Verbesserung des Wahlpflichtfachs und dessen Angebot im kommenden Sommersemester stehen auf dem Plan. Verstärkt werden wir an dem Ausbau der Kooperation mit bestehenden, sowie der Suche nach neuen Partnern für das Fach arbeiten. Darüber hinaus planen wir im Mai 2010 in Bremerhaven einen "Markt der Möglichkeiten", welcher die verschiedenen Interessengruppen der Bürger (soziale Einrichtungen, Unternehmen, Kinder, Studenten, und Interessierte an aktivem Wandel) in einen offenen Dialog treten lässt.

Wir möchten einen Raum für neue Ideen und Netzwerke zur sozialen Mitgestaltung Bremerhavens schaffen.

Wie können wir unser Ziel erreichen? 

  • Neue Mitdenker und Mitgestalter in unserem Team fördern neue Blickwinkel. 

  • Wir bauen auf bereits bestehende, separate Netzwerke und arbeiten Knotenpunkte heraus.

  • Über GENERATION-D haben sich Kontakte zu einer breiten Basis an Zukunftsgestaltern ergeben, die in jeder Hinsicht sehr wertvoll sind.

Und jetzt?

Starten wir mit vereinten Kräften und frischen Ideen aus dem Auslandsjahr erneut durch. Und vor kurzem ist bereits unsere Webseite online gegangen: www.mein-traum-fuer-bremerhaven.de

Weitere Informationen zum Projekt gibt es hier.


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