Der nachhaltige Wandel in den Köpfen - Grundlage einer zukunftsverträglichen Entwicklung?

Gemeinsam mit guten, nachhaltigen Ideen die Zukunft Deutschlands gestalten. Das ist die Aufgabe, der sich eine fünfköpfige Studierendengruppe aus dem Studiengang Master of Education (Wirtschaftspädagogik) im Rahmen des Ideenwettbewerbs GENERATION-D gestellt hat. Das Ergebnis des studentischen Engagements ist ein betriebliches Lernkonzept, das darauf abzielt, durch Aus- und Weiterbildung Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum nachhaltigen Wirtschaften zu motivieren und zu qualifizieren.

Im Dialog mit der Unternehmenspraxis wurden die einzelnen Bausteine des Konzepts auf den Prüfstand gestellt. Daher bestand die Herausforderung für die Wettbewerbsgruppe vor allem darin, ein ganzheitliches Lernkonzept für den betrieblichen Einsatz zu entwickeln: In anschaulicher Form leitet das Konzept Betriebe schrittweise an, Nachhaltigkeitsziele und -nutzen zu definieren, Umsetzungspunkte in betrieblichen Prozessen zu identifizieren, Kompetenzanforderungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu formulieren und schließlich spezifische Lernkonzepte zu gestalten. Nachhaltigkeit beginnt demnach nicht im Labor oder in den Ingenieurbüros.

Die Basis für eine nachhaltigkeitsorientierte Gesellschaft wird vom Projektteam in der individuellen Bewusstseinsveränderung gesehen. Die entwickelten Lernkonzepte sollen diese Bewusstseinsänderung auslösen. Eine anschließende Umsetzung dieser Gedanken in Innovationen und Technologien, die auf dem Weg zu einer nachhaltigen Entwicklung von enormer Wichtigkeit sind, ist die logische Folge.