Projekt Santa Rosa (ProSaRo) – ein studentischer Verein zur wirtschaftlichen Entwicklungszusammenarbeit

Das Projekt „ProSaRo“ unterstützt arme Menschen in dem Viertel Santa Rosa in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá, die sich durch Mikrounternehmen eine ökonomische Zukunft aufbauen wollen. Das Projekt zielt dabei insbesondere auf Ex-Kombattanten und Binnenflüchtlinge des kolumbianischen Bürgerkriegs ab, die sich wirtschaftlich in die Gesellschaft wieder eingliedern wollen. Im Zentrum der Entwicklungszusammenarbeit steht die enge Kooperation mit lokalen Partnern.

Zwar bezieht sich das vorliegende Projekt auf den südamerikanischen Staat Kolumbien, doch kann es als Modell für andere Nachkriegs- oder Bürgerkriegsgesellschaften dienen.

Das Projekt soll im Rahmen von GENERATION-D interessierten Menschen in Deutschland Türen zu neuen praktischen Erfahrungen und wissenschaftlichen  Erkenntnissen öffnen und eine sinnvolle Ergänzung zu Forschung und Lehre bieten. Man kann sich entweder im Rahmen eines Praktikums engagieren oder sich an der Konzeption und Organisation des Projekts und dem Fundraising beteiligen. Auch als empirische Grundlage zur Forschung über die Auswirkung von Mikro-Kredit-Projekten oder ähnlichen Themen könnte es für viele Studierende interessant sein. Aus diesem Grund ist ein universitätsinterner Verein zur wirtschaftlichen Zusammenarbeit geplant, der sich in die Universitätsstruktur eingliedert, um Studierenden die Möglichkeit zur praxisnahen Nutzung ihres Potentials zu bieten. Forschung und Praxis werden so besser miteinander verknüpft.

Der Verein soll interdisziplinär wirken und Studierende aus verschiedenen Fachrichtungen, wie zum Beispiel Politikwissenschaft, Wirtschaftswissenschaft, Jura etc. für  eine gemeinsame Projektarbeit ansprechen.