Der Generationsgarten

Das Modellprojekt "Generationsgarten" bietet eine nachhaltige und realisierbare Lösung von vier Ausgangproblemen der modernen Bevölkerung:

  • Demographischer Wandel, Überalterung und sinkender Anteil an Erwerbspersonen: Vorhandene Ressourcen wie die Fähigkeiten und Kompetenzen von Nicht‐Erwerbstätigen und Rentnern, aber auch bestehende Infrastruktur, werden dabei nur ungenügend eingesetzt!
  • Unzureichende soziale Infrastruktur in Deutschland: Trotz hoher Bedeutung für Chancengleichheit und den späteren Ausbildungsverlauf herrscht in Deutschland insgesamt eine eher schlechte Betreuungssituation im Vor‐ und Grundschulbereich!
  • Geringer Stellenwert des Bildungsauftrags in der frühkindlichen Betreuung: Trotz hoher Nachfrage nach guter Kinderbetreuung, gerade von Eltern aus bildungsnahen Milieus, gibt es noch wenig Angebot und staatliche Förderung im frühkindlichen Alter!
  • Feminisierung und geringe Akademisierung der Kinderbetreuung: Trotz fehlender bzw. einseitiger Rollenvorbilder werden kaum Anreize geschaffen, höher qualifiziertes und vor allem männliches Personal für den sozialen Sektor anzuwerben und auszubilden!


Beim Projekt "Der Generationsgarten" wird der Ansatz der Einbindung Nicht‐Erwerbstätiger im sozialen Sektor konkret für die Kinderbetreuung umgesetzt. Die Finanzierung für ein erstes Modellprojekt in München‐Neuhausen wird über Gebühren von den Eltern sowie staatliche Zuschüsse laut Kindergartengesetz laufen. Neben der Optimierung der Nutzung bestehender Ressourcen werden so zugleich Aktivität und Austausch im Alter gefördert und der geringe Anteil männlicher Betreuungspersonen in der frühkindlichen Betreuung wird effektiv erhöht.






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