Teggit

Teggit stellt Ebooks und Bilder wie beispielsweise
Shakespeare's Hamlet und Da Vinci's Mona Lisa auf eine kostenfreie
Online-Plattform. Nutzer können diesen Originalwerken auf der Plattform
Kommentare hinzufügen, zum Beispiel Erklärungen, Interpretationen oder Querverweise.
Jeder Kommentar bezieht sich auf eine vom Nutzer ausgewählte Textpassage oder
ein Bilddetail und erscheint als Sprechblase unmittelbar neben der
entsprechenden Bezugsstelle im Text oder Bild. Die Anmerkungen sind öffentlich
und können – ähnlich wie bei Wikipedia – von anderen Nutzern gelesen, bewertet,
weiterbearbeitet oder ggf. zur Löschung vorgeschlagen werden.
Die Incentivierung der Nutzermitarbeit erfolgt über ein
dem Online-Gaming ähnliches Punkte- und Belohnungssystem. Dieser
Crowdsourcing-Prozess führt mit der Zeit zu einer kontinuierlichen
quantitativen und qualitativen Verbesserung der Inhalte. Das Ergebnis ist ein
durch Nutzerkommentare angereichertes "enhanced Ebook", das von interaktiven
Nutzern stetig weiterentwickelt wird. Die Teggit-Nutzer können sich über die
Originalinhalte und die dazugehörigen Nutzerkommentare austauschen und "sharen"
die Inhalte der Teggit-Plattform über gängige Social Media Anwendungen mit
ihren Freunden. Langfristig möchte das Team aus Berlin und Karlsruhe zur bedeutendsten Plattform für social
reading im Netz werden.
Unseren Prototypen findet ihr unter www.teggit.com.

Schaubild 1:
Am Anfang war das gedruckte Buch... Dieses wird als Ebook auf die Teggit-Plattform geladen, wo es durch die Kollaboration der Nutzer zu einem interaktiven und mit Wiki-Kommentaren versehenen "enhanced Ebook" wird. Dieses können die Nutzer gemeinsam mit Freunden lesen und sharen. Als Plattform für kollaboratives Lesen und Kommentieren von Ebooks soll Teggit die "Social Reading Experience" sowohl auf dem PC als auch auf digitalen Lesegeräten wie dem iPad ermöglichen.

Schaubild 2:
So könnte ein Text von Aristoteles auf der
Teggit-Plattform aussehen. Die grün hinterlegten Kommentare wurden von Nutzern
der Webseite angelegt und enthalten Erklärungen, Interpretationen und
Querverweise zu einer ausgewählten Textstelle. Sie könnten beispielsweise den
geschichtlichen Hintergrund des Textes erläutern, eine Stilfigur interpretieren
oder auf einen anderen Text des Autors verweisen.




