Spende dein Pfand

Psychisch kranke Menschen sind leider nur sehr schlecht in unsere Gesellschaft integriert. Obwohl ein Arbeitswille vorhanden ist, können sie aufgrund ihrer Krankheit auf dem regulären Arbeitsmarkt kaum Fuß fassen. Sie haben wenig Kontakt mit anderen Mitbürgern und vereinsamen zunehmend. Ihr psychischer Zustand verschlechtert sich, wodurch sie häufiger behandlungsbedürftig werden. Eine weitere Herausforderung in Deutschland ist die Unterstützung sozialer Einrichtungen, die meist auf Spenden angewiesen sind. Das Projektteam von „Spende dein Pfand“ schließt die Marktlücke und schafft sinnstiftende Arbeitsplätze, bei denen soziale Kontakte geknüpft werden können und die kranken Personen in die Gesellschaft eingegliedert werden.


Durch spezielle Pfandsammelbehälter, welche inzwischen in viele Städten Deutschlands aufgestellt wurden, wird Bürgern die Möglichkeit gegeben, durch Einwerfen von Leergut eine Art Mikrospende zu machen. Die Leerung dieser Behälter und Rückgabe des Leerguts wird durch sozial benachteiligte Mitbürger übernommen, die dadurch eine sozialversicherungspflichtige Anstellung erhalten. Durch den Erlös der Pfandeinnahmen werden diese Arbeitsplätze finanziert. Überschüsse kommen wechselnden sozialen Einrichtungen der jeweiligen Region zu Gute. Diese werden dadurch nicht nur finanziell unterstützt, Spende dein Pfand erhöht zudem auch deren Bekanntheitsgrad durch Informationsmaterial bei den Behältern und auf unseren Internetauftritten. Was an der Universität Regensburg begann, wird mittlerweile in mehreren Städten Deutschlands durchgeführt, wie z.B. in Hamburg, Berlin, Lüneburg, Mannheim, Hohenheim und Bochum.

Webseite: www.spende-dein-pfand.de